Jahresbericht Präsi

2019 – 50 Jahre Honigchuze Roggliswil – ein Jahr voller Geburtstagsfeiern, Geschenke und Glückseeligkeit. Zum ersten Mal in der Chuzen Geschichte wurde die 50er-Grenze geknackt, 57 Mitglieder durften wir dieses Jahr zählen. 

Gestartet wurde das Vereinsjahr mit dem Plauschturnier – wieder einmal mehr durften wir viele Teilnehmende willkommen heissen und konnten somit einen schönen «Batzen» zur Vereinskasse hinzufügen. 

Ganz nach dem Motto «Übung macht den Meister» begann die Probezeit am 19. September 2018. Auch das Probeweekend Ende November verhalf nochmal allen zu den richtigen Tönen. Speziell dieses Jahr war die offene Probe am 5. Dezember – zum ersten Mal öffneten die Honigchuze während einer regulären Probe die Türen für alle Fans. Am Jahresendapéro durften wir dann nochmals die Ehrenmitglieder und Sponsoren mit unseren Liedern beschallen, bei welchem natürlich wieder die Neugugger für die Verköstigung zuständig waren. Eine Woche später war bereits unser Saisonstart mit der Knokker-Party. Darauf folgten diverse Auftritte, unter anderem mein persönliches Highlight in Saas Fee. Die verschneite Landschaft, die gemütlichen Walliser und der gute Wein haben alle Gemüter erfreut und zusätzlich motiviert. Der absolute Höhepunkt der Vorfasnacht war wahrscheinlich für ziemlich alle unsere eigene «Jubi-Chuzete» mit dem Abendumzug. Die Stimmung war durch die Beleuchtung garantiert und die Menschen strömten nur so in das schaurig dekorierte Festgelände. Wir waren überwältigt von der Anzahl Eintritten und den Rückmeldungen von allen Seiten. An dieser Stelle möchte ich nochmals allen ein riesen Dankeschön aussprechen – es war grandios!

Da ich während der Fasnachtswoche schulbedingt nicht viel anwesend sein konnte, kann ich vor allem die Rückmeldungen der Mitglieder zusammenfassen. Der Schmudo war wieder einmal mehr legendär – vor allem durch den liebevoll vorbereiteten Brunch der Familie Steffen. Wettertechnisch fiel nur Reiden ein wenig ins Wasser, die restliche Woche war frühlingshaft genial. Dagmersellen und Altishofen waren überhäuft mit Zuschauern, wobei die Motivation jedes einzelnen Mitgliedes wahrscheinlich nochmal ein wenig anstieg. Auch der Umzug in Hochdorf war wieder bombastisch – die Stimmung für die Chuze-Uslompete war «safe» und alle konnten bei Boris Bärenbold mit einem neuen Uslompete-OK eine tolle Fasnacht ausklingen lassen.

 

Danke an alle, die dieses Jubijahr unvergesslich gemacht haben!

 

Euer Präsident

Dominik Geiser


Jahresbericht Tambi

Liebi Chuze

Lange haben wir auf den Moment von unserem 50 Jahre Jubiläum gewartet und schon ist das Jubi-Jahr vorbei. Zurückblickend auf ein erfolgreiches Geburtstagsfest, wird uns das Jahr für längere Zeit in Erinnerung bleiben…

In diesem Jahr wurden die drei freiwilligen Sommerproben um einiges besser besucht, als im vergangenen Jahr. Vermutlich da die Anzahl „Ständli“ massiv weniger waren, als letztes Jahr (war auch nicht schwierig, da der Marathon der runden Geburtstage mit dem Jahr 2019 beendet wurde). In den Sommerproben merkte man sofort, dass sich bei den Chuzen etwas verändert hat. Man konnte es sehen aber auch hören. Die acht „Neugugger“ haben uns optisch aber auch musikalisch aktiv unterstützt und dies nicht, weil alle Neugugger Musiker sind, sondern weil sie sich seit dem Neuguggerapéro fast jeden Montag freiwillig getroffen haben, um miteinander zu üben. 

An der ersten Probe vom 19. Septemper 2018 wurde bewusst, wie viel 57 Mitglieder effektiv sind. Aus diesem Grund habe ich meine Erwartungen an die kommende Saison angebracht: 

Wenn eine kleine Guggenmusik ein grosses Volumen hat, staunt das Publikum, da das nicht erwartet wird. Aber von einer grossen Guggenmusik erwartet das Publikum ein grosses Volumen und würde erschrecken, wenn es nicht so wäre. 

Beim ersten Ton vom Lied wusste ich, dass die Mitglieder begriffen haben, was ich ihnen kurz zuvor ans Herz gelegt hatte. Meine Erwartungen wurden kurzerhand übertroffen (Natürlich habe ich mir dieses Kompliment nach dem Lied verkniffen, um den Ehrgeiz noch ein bisschen zu steigern). Man sah die Freude bei jedem Einzelnen. Mit dem grossen Volumen und der Qualität hat vermutlich niemand gerechnet.

Die diesjährige Zusammenarbeit in der MUKO war wieder einmal mehr als super. Mit den vier Liedern, die wir an der Liederabstimmung ausgewählt haben, konnten wir in den Guggenmusik-Versionen nicht viel anfangen, ausser mit dem Lied „Ewigi Liebi“. Daher hat die MUKO zum ersten Mal selber für ein Ersatzlied gesorgt. Mit „Désenchantée“ haben wir ein gutes Lied gefunden das auch bei fast allen gut ankam. 

Auch in diesem Jahr haben wir bei den Liedern Schwierigkeiten eingebaut. Mit dem Tempowechsel bei „Ewigi Liebi“ oder mit den Lautstärken-Effekten bei „Désenchantée“ und auch bei den restlichen Liedern, haben wir uns ein wenig schwer getan. Nicht weil wir es nicht konnten, sondern weil man nicht immer daran dachte. Nicht zu trotz, haben wir auch diese Hürde bewältigt.

An der GV von der Elfafer-Zunft am 11.11.2018 durften wir unser können in der Luti Halle beweisen und mit unserer Mutter die Fasnacht 2018/2019 offiziell eröffnen. Für das Erschrecken der Versammlung hat unser erster Ton von „Offspring“ gesorgt und wie im Vorjahr waren die Rückmeldungen überwältigend.

Am Probeweekend vom 24./25. November 2018 merkte man den Schritt nach vorne, trotz des höheren Verbrauchs von Traubenwasser, deutlich. Zum ersten Mal fand am 05.Dezember 2018 die offene Probe statt, die Anzahl der Besucher war grandios.

Die Auftritte in der Vorfasnacht und auch während der Fasnachtswoche waren überwiegend sehr gut. Einzelne Patzer wurden schnell vergessen und man sah nach vorne. In der Kirche durften wir Hühnerhautmomente erleben und unser Schlagzeuger gab beim Auszug eine zusätzliche Showeinlage zum Besten.

Um die Fasnacht 2018/2019 traditionell abzuschliessen spielten wir vor der Pinte bei unserer Zunft sogar mit Unterstützung von „Tschinellen“.

Ein letztes Staunen gab es beim Auftritt von den Neuguggern in der Halle von Boris. Die Vorgabe von zwei Liedern haben sie nicht ernst genommen und machten stattdessen einen professionellen Auftritt. 

Ihr seht, wir haben viel erlebt und das Publikum wurde mehrfach in Ekstase versetzt. Dies war nur möglich weil Ihr euch so ins Zeugs gelegt habt und für dies möchte ich mich bei euch herzlich bedanken. Musikalisch haben wir erneut einen Schritt nach vorne gemacht. Dafür bei den Absenzen einen grösseren nach hinten. Dank unserer Grösse und der ausgeglichenen Besetzung konnte trotzdem jeder Auftritt durchgeführt werden. Trotzdem lege ich euch ans Herz, die Proben und Anlässe des Vereins pflichtbewusst zu besuchen und bei allfälligen Terminkonflikten frühzeitig zu entschuldigen.  

Ich blicke auf eine erfolgreiche Saison zurück und schätze es, dass ich der Tambi von den Chuze sein darf.

 

Riesen Merci.

 

Euche Tambi

Fäbu